Eine unrude Runde

Samstag, 17. Juli 2010 16:51

Niklas Zender musste bei den Deutschen Meisterschaften schon früh die Segel streichen. Der 400-Meter-Läufer von der LG OVAG Friedberg-Fauerbach war in Braunschweig mit einer schmerzhaften Sehnenverletzung im Knie gestartet. So blieben die Uhren im Vorlauf erst nach 47,71 Sekunden stehen. Für das Finale hätte der 19-Jährige 46,97 Sekunden laufen müssen. „Ich wollte kontrolliert anlaufen und hinten heraus Boden gutmachen. Das haben die Schmerzen im Knie aber nicht zugelassen”, sagte Zender.

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In Wattenscheid fehlt die Frische

Samstag, 26. Juni 2010 20:42

Nach einer wahrlich nicht optimalen Vorbereitung lief Niklas Zender (LG OVAG Friedberg-Fauerbach) bei der DAK-Gala auf Rang sechs. Für den Viertelmeiler wurden in Wattenscheid 47,34 Sekunden gestoppt. Am Abend zuvor hatte der 19-Jährige noch ganz andere sportliche Qualitäten bewiesen - auf der Tanzfläche beim Abi-Ball des Friedberger Burg-Gymnasiums. „Ich war einfach nicht frisch genug für eine bessere Zeit”, gestand Zender ein. Der Sieg im Lohrheidestadion ging an Thomas Schneider (SC Potsdam). Der in diesem Jahr bisher stärkste deutsche 400-Meter-Läufer setzte sich mit 46,22 Sekunden vor Erik Krüger (SC Magdeburg; 46,56 s) und Jonas Plass (Team Wendelstein; 46,74 s) durch.

Auch in den Tagen vor der DAK-Gala konnte Youngster Zender nicht optimal trainieren. „Ich habe mir in Großbritannien die Universität von Loughborough angeschaut. Vielleicht werde ich dort studieren”, erklärte der Abiturient seinen Abstecher auf die Insel. An der dortigen Universität hatte unter anderen schon Sebastian Coe, der mit 1:41,73 Minuten von 1981 bis 1997 den 800-Meter-Weltrekord hielt, seine Studienjahre verbracht.

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DLV-Debüt endet auf Platz sechs

Sonntag, 20. Juni 2010 20:03

Seinen Einstand in der A-Nationalmannschaft beendete Niklas Zender bei der Team-EM in Bergen mit Platz sechs. Der Viertelmeiler der LG OVAG Friedberg-Fauerbach war mit der deutschen 4×400-Meter-Staffel ebenfalls im B-Lauf dabei. Dort hatte das Quartett - neben Zender noch Marco Kaiser (Berlin), Jonas Plass (Wendelstein) und Thomas Schneider (Potsdam) - keine Mühe, den Sieg nach Hause zu laufen. Mit 3:04,90 Minuten hatte der „DLV-Vierer” einen deutlichen Vorsprung vor Griechenlands Staffel (3:06,38).

Zender wurde an Position drei eingesetzt und hielt den griechischen Sprinter, der gleichauf mit ihm den Stab übernahm, auf Distanz. „Es ging darum, vor den Griechen zu bleiben. Das hat geklappt, und auf der Zielgeraden konnte ich sogar noch ein paar Meter herauslaufen”, sagte der 19-Jährige.

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